Dänemarks Wirtschaft
Dänemark zählt zu den zehn reichsten Ländern der Welt. Der Export spielt für die dänische Wirtschaft eine zentrale Rolle. Der weitaus größte Teil der ausgeführten Produkte entstammt der heimischen Industrie, nur etwa ein Viertel sind landwirtschaftliche Erzeugnisse. Das Nachbarland Deutschland ist heute der wichtigste Handelspartner Dänemarks, danach folgen Schweden, Großbritannien und die USA.
Die Zahl der Arbeitslosen in Dänemark schwankt stark. Fast drei Viertel der Arbeitnehmer sind im Dienstleistungssektor beschäftigt. Der Tourismus spielt dabei eine wichtige Rolle.
Landwirtschaft und Fischerei
Über die Hälfte der Fläche Dänemarks wird landwirtschaftlich genutzt, obwohl die Böden des Landes relativ nährstoffarm sind und deshalb stark gedüngt werden müssen. Eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft spielt die Produktion von Fleisch- und Milchprodukten. Weltweit ist Dänemark der größte Produzent von Schweinefleisch. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse geht ins Ausland.
Der Fischfang spielt nach wie vor eine wichtige Rolle für die dänische Wirtschaft, wovon die große Fischereiflotte zeugt, über die das Land verfügt. Gefischt wird hauptsächlich in der Nordsee, am häufigsten Heringe, Lachse und Kabeljau.
Bodenschätze und Industrie
Bodenschätze gibt es in Dänemark nur in sehr begrenztem Umfang. In der Nordsee werden überschaubare Mengen Erdöl und Erdgas gefördert.
Die meisten heimischen Industriebetriebe sind im Großraum Kopenhagen ansässig. Die wichtigsten Industriezweige sind die Lebensmittel- und metallverarbeitende Industrie. Bedeutend sind aber auch der Maschinenbau, die Produktion von Elektroartikeln, die chemische und pharmazeutische Industrie.

